Graphic logo, black angular L-shaped form on white background, minimalist geometric design with bold right-angle composition.

Lina Vargas De La Hoz

Performance textile object, yellow tent-shelter fully erected on hillside platform in Medellín, arms raised in the sleeves while tent closed with shoes visible at entrance, photographed against mountainous urban landscape.

© Lina Vargas De La Hoz

About

Lina Vargas De La Hoz

Haltung

Ich bin Künstlerin und Kunst- und Designpädagogin.

Meine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und gesellschaftlichem Kontext.

In der Tradition von Joseph Beuys verstehe ich Kunst als Haltung: als Zugang zur Wahrnehmung, zum Verstehen von Zusammenhängen und zur Übernahme von Verantwortung.

In dieser Haltung begreife ich auch pädagogisches Arbeiten als Teil meiner künstlerischen Arbeit – als Gestaltung von Denk- und Handlungsräumen.

Biografischer Kontext

Geboren und aufgewachsen an verschiedenen Orten in Kolumbien, zuletzt in Medellín, führte mich mein Weg nach Linz, Österreich, wo ich Bildende Kunst mit Schwerpunkt Bildhauerei und transmedialem Raum studierte. Weitere prägende Erfahrungen sammelte ich in Washington, D.C., USA, wo ich sowohl künstlerisch arbeitete als auch als Kunstpädagogin tätig war.

Heute lebe und arbeite ich in Österreich, wo ich als Künstlerin und Kunstlehrerin an einer öffentlichen Schule mit Jugendlichen arbeite.

Die Bewegung zwischen kulturellen Kontexten, Sprachen und Bildungssystemen prägt meine Arbeit ebenso wie die Erfahrung zwischen Atelier, Schule und öffentlichem Handlungsraum.

Bildungslogik

Bildung bedeutet für mich nicht Optimierung oder das Anbieten schneller Lösungen. Sie entsteht dort, wo Menschen lernen, genau hinzusehen, Zusammenhänge zu denken und Gestaltung als aktiven Erkenntnisprozess zu begreifen.

Kunst dient dabei als Werkzeug, um Komplexität sichtbar zu machen, Ambivalenzen auszuhalten und verantwortungsvolles Handeln zu ermöglichen.

Kreativität verstehe ich als aktives Gestalten. In diesem Sinn entsteht Neues durch eigenes Erproben, Fragen, Machen und Denken – und durch den Raum für unerwartete Verbindungen und berechtigtes Scheitern.

Arbeitsfelder

Meine Arbeit entfaltet sich in unterschiedlichen Kontexten: in der Schule, im künstlerischen Arbeiten und im familiären Alltag als Mutter.

Als Kunst- und Designpädagogin begleite ich Lern- und Gestaltungsprozesse. Meine pädagogische Arbeit verbindet künstlerische Methoden mit strukturiertem Lernen und schafft Räume, in denen Gestaltung, Denken und gesellschaftliche Fragen zusammenkommen.

Meine künstlerische Arbeit entsteht aus kontinuierlicher künstlerischer Forschung und untersucht Gestaltung als Erkenntnisprozess. Material, Raum und Bild werden nicht illustrativ eingesetzt, sondern als offene, prozesshafte Untersuchung verstanden. Die Arbeiten entwickeln sich transmedial und bleiben bewusst offen für Verschiebungen, Fragen und neue Zusammenhänge.

Als Mutter erlebe ich Bildungs- und Gestaltungsprozesse nicht nur professionell, sondern auch über Generationen hinweg. Diese Perspektive schärft meinen Blick für Zeit, Entwicklung und Verantwortung.

Wenn Sie an Kunst, Bildung und Gestaltung interessiert sind, freue ich mich über Austausch.
 

Biografische Übersicht

Vargas de la Hoz – Kunst & Design